Ein Frosch bereist die Welt...

Seit meinem Geburtsjahr 2009 bin ich ganz schön herumgekommen. Wenn Ihr meine Bilder anseht, dann könnt Ihr Euch davon sicherlich überzeugen.

Und wenn Ihr meint, dass ich in die Jahre gekommen bin, dann täuscht Ihr Euch gewaltig. Ich bin immer noch äußerst reiselustig!

Nehmt mich mit!

Wenn Ihr Eure Urlaubsplanung macht, dann denkt bitte an mich. Und wenn Ihr mich mitnehmen wollt, dann schreibt mir doch einfach eine Email an

pauls.weltreisen@googlemail.com

Sonntag, 5. August 2012

Kroatien

Hey Leute! Vom 05. bis 19.08.12 war ich in Kroatien. Genauer gesagt in Vir, einer Hafenstadt auf der gleichnamigen Insel, 26 km nordwestlich von Zadar. Wir hatten eine Ferienwohnung mit Blick auf´s Meer...


...und da konnte ich mich mal wieder so richtig erholen.

Natürlich genoss ich meine freie Zeit bei einem Bierchen und Spanferkel (gibt´s hier eigentlich überall).

Doch weil ich nicht nur ein furchtbar gut aussehender, sondern auch ein ziemlich wissbegieriger Frosch bin und auch einmal etwas anschauen will, sind wir zunächst nach Zadar gefahren. Dort habe ich mir mal die Meeresorgel angesehen. Dies sind 70 Meter lange Treppen, unter denen sich 35 Rohre verschiedener Längen, Durchmesser und Neigungen befinden. Hier seht ihr mich auf einer Steinstufe, aus denen der Ton als durch das Meer hinaus gepresste Luft austritt:

Anschließend bin ich mit einem Boot...

...aus Zadar hinaus...

...zu den Kornati-Inseln gefahren.

Die Kornati-Inseln sind die größte und dichteste Inselgruppe in der kroatischen Adria. Sie bestehen aus ca. 125 kleinen Eilanden und Riffen, die  nur spärlich bewachsen sind.

Aber ich wollte noch etwas sehen, das ungefähr genau so schön anzusehen ist wie ich. Und ich fand es: im Nationalpark Plitvicer Seen!

Die Plitvicer Seen wurden als eine der ersten Landschaften weltweit zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Neben der wunderbaren Landschaft und den herrlichen Wasserfällen ist dieser Nationalpark vor allem für das Phänomen der Travertin-Barrieren bekannt.











Und zu guter letzt darf ich Euch mitteilen, dass ich mich hier in der Höhle befinde, in der "Der Schatz im Silbersee" gedreht wurde. Aber der Schatz war leider nicht mehr da... Trotzdem war der Ausflug super!

Hier seht ihr mich bei einem abendlichen Ausflug am Hafen in Zadar, der fünftgrößten Stadt in Kroatien:

Ein Spaziergang durch die Altstadt:

Und schließlich habe ich mir noch ein kleines Päuschen vor der Donatuskirche gegönnt, bevor ich wieder zurück gefahren bin, um den Rest des Urlaubs in Vir zu chillen.

Der Urlaub war sehr erholsam und hat mir sehr gut gefallen. Kroatien sieht mich sicherlich irgendwann mal wieder. Ich habe hier viele Freunde kennen gelernt, schöne Gegenden gesehen, gut gegessen und mich sehr, sehr gut erholt.


Donnerstag, 21. Juni 2012

Portugal


Ola Leute, hier bin ich wieder .... diesmal aus Portugal. In diesem schönen Land war ich das erste mal und zwar vom 21.06. bis 17.07.12.

Ihr seht mich hier in Lissabon. Bei 40 Grad in dieser schönen Stadt hab ich mich gleich mal auf die Praca do Comercio verzogen!
Was ihr nicht sehen könnt: ich blicke gerade direkt aufs Meer. Früher wurden hier die Waren an Land gebracht und gleich auf diesem riesigen Platz wieder verkauft.


Meine Lieblingsbeschäftigung in Lissabon: mit den uralten Trambahnen, die noch von Hand gesteuert werden, durch die bergigen alten Stadtteile zu cruisen. Manchmal wurde es ganz schön eng. Aber die "Lisboas" sind´s gewöhnt und retten sich in Hauseingänge!

Puh, bei dieser Hitze braucht man immer mal wieder (und immer öfter) eine natürlich landestypische Erfrischung!


Hier seht ihr mich beim weltberühmten Kloster "Jeronimos". Dieses liegt am Rand von Lissabon. Weltberühmt? Naja, zumindest haben Vasco da Gama und Co. sich hier ihren Segen geholt bevor sie losgezogen sind, die Welt zu entdecken. Wer weiß, ob ich ohne die Vasco da Gamas überhaupt schon so viele Länder entdeckt hätte, grins.

Die Portugiesen sind sehr stolz auf ihre Seefahrer-Vergangenheit. Und daher haben sie zu Ehren ihrer Könige und Entdecker das Padrao dos Descobrimentos, das Denkmal der Entdeckungen errichtet. 
Ich dachte, da passe ich auch ganz gut dazu. Im Hintergrund könnt ihr den Bom-Jesus von Lissabon sehen, ist fast der gleiche wie in Rio de Janeiro. Und eine Brücke wie in San Francisco haben sie auch.


Zwischendurch muss man auch mal Pause machen. Die Portugiesen lieben Pudding-Törtchen (Pasteis). Mmh, gefuttert haben wir die ständig, nur leider haben wir nie lange genug abgewartet, bis der Foto aus der Tasche war, grins.

Enge Gassen und mit bunten Fliesen verzierte Häuserfronten ... das ist Lissabon!

Puh, ein Glück, dass Lissabon einmal Gaststadt für die Weltausstellung war. Von damals ist noch das zweitgrößte Ozeanarium der Welt übrig geblieben. 
Zum Glück haben mir meine Gasteltern dort eine kleine Pause gegönnt, bei mittlerweile über 40 Grad!


Schluss mit dem heißen, maurischen, Lissabon. Rein in den grünen, kühleren portugiesischen Norden. 
Wir sind endlich in der Nähe von Porto angekommen (schade, dass meine Gasteltern da schon waren, sonst hätten wir noch mehr gesehen). 
Erst mal auf den Markt, einkaufen. Ich konnte mich gar nicht entscheiden...


Ein Glück, dass wir in der Nähe vom Atlantik wohnen. Aber wer hätte das gedacht? Dieses Wässerchen ist mir wirklich zu kalt. Da faulenze ich lieber am Strand und in den Felsen. Ab und zu traut sich mal ein Mutiger ins Wasser, ich probiers lieber nicht.



Und hier noch ein paar Eindrücke vom "Selbstversorger"-Leben der Portugiesen. Orangen, bunter Misch-Masch im Garten, und natürlich Wein, lecker. Jeder macht selbst seinen Wein. Die tierischen Selbstversorger-Sachen erspar ich Euch, grins! Mich haben sie ja zum Glück in Ruhe gelassen, wäre ja noch schöner, ich bin ja schließlich "traveller-approved".



So, dass wars von mir. Nett, diese Portugiesen. Ich hoffe, mein Papa hat ein Fitness-Programm für mich vorgesehen oder schickt mich beim nächsten Mal auf eine Aktivreise. Ich wurde nämlich richtig gut versorgt und hab mich hier versteckt... ihr könnt mich nicht finden, ich stecke in all den Leckereien... Stockfischbällchen, Fleischtaschen ... portugiesischer Bohnensalat mit vielen Kräutern ... portugiesischer Schinken und was man sonst so braucht.



Samstag, 26. Mai 2012

Ostsee

Vom 26.05. bis 02.06.12 war ich auf einer Kreuzfahrt und habe mir einige der sog. Perlen der Ostsee angeschaut. Anschließend habe ich mir noch zwei Tage Hamburg gegönnt. 


Los ging´s in Kiel. Nachdem ich mir ein bisschen die Stadt und den Rathausplatz angeschaut habe, bin ich auf die MSC Poesia, mein Wohnzimmer für die nächste Woche:



Am nächsten Tag war ich auch schon in Kopenhagen. Natürlich habe ich gleich mal die Kleine Meerjungfrau besucht. Wir würden doch ein gutes Paar abgeben, oder?


Vom Gefions-Brunnen sagt man, er wäre der Fontana di Trevi Kopenhagens. Oben sieht man Gefion, ein Asenjungfrau, die laut nordischer Mythologie Kopenhagen erschuf.

Da Dänemark ein Königreich ist, musste ich natürlich auch mal zur Amalienborg, der Residenz von Margarethe II. Aber sie war nicht zu Hause. Da kann man ja echt zum Vampir werden... 

Der Blick auf den Stichkanal Nyhavn ist wohl einer der schönsten Kopenhagens. Und ich glaube, dass ich den Anblick auch noch ein bisschen aufwerte.

Zentrum der Macht: auf der Insel Slotsholmen liegt Christiansborg. Dort ist u.a. das Parlament beheimatet.

Irgendeiner muss ja mal Wache schieben...

Ein bisschen Entspannung habe ich mir im Tivoli, dem weltbekannten Vergnügungspark Kopenhagens gegönnt:

Nach einem Schiffstag war ich kurz darauf dann schon im nächsten Königreich: in Schweden! Ich war nämlich für einen Tag zu Besuch in Stockholm. Aber auch hier war die Königin nicht da...

Vor der Oper von Stockholm habe ich ein Ständchen gesungen:

Nachdem sich die Innenstadt Stockholms auf 14 Inseln verteilt, ist da natürlich auch ganz viel Wasser. Ideal für einen Frosch!

 Der Große Markt, Stortorget, ist das Herz der Altstadt. Und ich mittendrin! 

Das Rathaus Stockholms hat drei Kronen auf der Spitze:

Und weil mir der König Carl XVI. Gustav leider keinen Nobelpreis verliehen hat, bin ich halt wieder weitergefahren. Hier seht Ihr mich am Fjord vor Stockholm:

Ein neuer Tag beginnt und ich bin in der Hauptstadt Estlands: Tallinn. Eine wunderschöne Altstadt, in die der Paul durch das Viru-Tor einzieht:

Hier bin ich in der Langen Straße Tallinns, die den Domberg mit dem Hafen verbindet:

Eine kleine Pause muss auch mal sein:

Der Regen hat mir den Blick auf den Rathausplatz leider ein bisschen verwässert:

Die Ratsapotheke ist eine der ältesten noch betriebenen Apotheken der Welt:

Die Olaikirche war im Jahre 1549 mit 159 m das höchste Gebäude der Welt! Dieses Bild nenne ich "Große Persönlichkeiten vor großen Bauten!":  

Das ist der Platz der Türme. Die Stadtmauer Tallinns ist sehr gut erhalten (und ich sowieso):

Die Alexander-Newski-Kathedrale auf dem Domberg von Tallinn:

Ein neuer Tag, ein neues Land: Russland. Hier bin ich im Peterhof, die Zarenresidenz von Peter dem Großen, der dort das "russische Versailles" errichten ließ. Paul der Große in Sankt Petersburg!


Neben mir hat Sankt Petersburg noch eine Vielzahl von großartigen Eindrücken zu bieten. Hier sieht man die Isaakkathedrale:

Die Auferstehungskirche (Blutskirche) im Herzen von Sankt Petersburg:

Blick auf die Peter-Paul-Festung:

Der Winterpalast, das Hauptgebäude der Eremitage:

Katharina die Große ließ Kunstschätze von unbeschreiblichem Wert sammeln. Der Paul, die Newa und die Eremitage...

 Gegenüber dem Winterpalast am Schlossplatz liegt das Generalsstabsgebäude:

Als ich dann am nächsten Morgen aufwachte, war ich schon wieder in Kiel. Aber so schnell sollte noch nicht Schluss sein und ich bin noch für zwei Tage in  Hamburg untergetaucht. Zunächst ging´s mal an die Außenalster:

Und dann an die Binnenalster. Die Fontäne habe ich kurz mal abgestellt:

Noch einen kurzen Abstecher zum Hafen...

...und natürlich musste ich auch eine Hafenrundfahrt machen:

Dann habe ich noch kurz auf der Reeperbahn vorbeigeschaut. Aber da gab´s nichts froschspezifisches...

Abends bin ich ins Restaurant "Schwerelos". Das hat richtig Spaß gemacht, weil da die Bestellungen im Topf wie bei einer Achterbahn auf einer Schiene angefahren kommen:

Natürlich durfte auch ein Besuch des Hamburger Michel nicht fehlen:

Und von oben hat man noch eine viel bessere Aussicht! 

Die Landungsbrücken und der Paul:

 Noch ein letzter Blick auf´s Rathaus...

 ...ehe ich zum Musical-Theater gefahren bin...

...und mir "König der Löwen" angeschaut habe.


Wow, das war ja echt wieder mal ein Hammer-Urlaub! Auch wenn die Tage kälter waren, die kurzen, hellen Nächte des Nordens waren auf jeden Fall ein Erlebnis. Die haben mich da nicht zum letzten mal gesehen!