Ein Frosch bereist die Welt...

Seit meinem Geburtsjahr 2009 bin ich ganz schön herumgekommen. Wenn Ihr meine Bilder anseht, dann könnt Ihr Euch davon sicherlich überzeugen.

Und wenn Ihr meint, dass ich in die Jahre gekommen bin, dann täuscht Ihr Euch gewaltig. Ich bin immer noch äußerst reiselustig!

Nehmt mich mit!

Wenn Ihr Eure Urlaubsplanung macht, dann denkt bitte an mich. Und wenn Ihr mich mitnehmen wollt, dann schreibt mir doch einfach eine Email an

pauls.weltreisen@googlemail.com

Sonntag, 1. Januar 2012

Rallye Dakar


Wie Ihr wisst, bin ich ja immer ziemlich schnell unterwegs, weil ich ein echt flotter Kerl bin. Aber so schnell wie bei diesem Trip war ich noch nie: ich war auf der Rallye Dakar 2012!

Wir hatten eine echt lange Strecke vor uns:

Bevor wir am 01.01.2012 in Mar del Plata gestartet sind haben wir dort zunächst unser Camp aufgebaut und die letzten Vorbereitungen getroffen. In diesem größten und bekanntesten Seebad Argentiniens hatten wir Jungs vom KTM-Team den schönsten Arbeitsplatz der Welt mit der vermutlich besten Aussicht:


Wir waren zuständig für die Motorradfahrer von KTM. Und so sah mein Arbeitsplatz aus. Mann, kam ich ins Schwitzen...

Hier muss ich gerade auf dem Helm von Cyril Despres aufpassen:

 Und natürlich habe ich mich auch noch ein bisschen um sein Motorrad gekümmert:

Das ist die Rennmaschine von Marc Coma, dem Sieger der vergangenen Rallye Dakar:


Wer hier der Chefmechaniker ist und die Sache im Griff hat ist wohl klar, oder? Kleiner Tipp: er trägt am liebsten grün...

Wir vom KTM-Team sind schon eine tolle Truppe. Hier sieht man meinen Freund Roland, der mich ins Team brachte:

Unsere Nachbarn im Camp war das russische KAMAZ-Team, die 2011 die Rallye in ihrer Klasse gewannen:

Joan Pedrero, einer der Fahrer des KTM-Teams, und ich sind schon früh Freunde geworden: 

Und dann ging´s los! Ich bin im Fahrzeug mit der Nummer 606 mitgefahren:
 

Alle Insassen der Fahrzeuge mussten ihre Blutgruppe angeben. Man kann ja nie wissen... Zufällig hatten wir alle A+



Die erste Etappe ging nach Santa Rosa de la Pampa. Verdammt, war das eine Hitze! Wir hatten 45° C!


Marcus und Robert und ich wechselten uns beim Fahren immer wieder ab. Jetzt ist gerade Robert dran:

Unser erster Arbeitseinsatz in Santa Rosa de la Pampa am 02.01.12. Von dort an stellte KTM mit Cyril Despres und Marc Coma die beiden Führenden der Rallye.

Roland führt die täglichen Servicearbeiten durch und ich gebe ihm ein paar gute Ratschläge. Mann, sind wir ein Team!

Anschließend machte ich mich über das Roadbook her, um die nächste Etappe nach San Rafael vorzubereiten:

Insgesamt war die Tour schon ziemlich stressig, aber manchmal gab es auch Pausen. Ich habe oft gehört, dass der Tee "Mate" das Nationalgetränk Argentiniens ist, aber das stimmt nicht. Hier trinkt irgendwie jeder Fernet Branca mit Cola. Angeblich gehen 90% der Jahresproduktion von Fernet Branca nach Argentinien...

Auf dem Paso San Francisco fuhren wir über die Anden. Der Pass verbindet Argentinien mit Chile. Da droben wird die Luft schon ganz schön dünn - selbst für einen Frosch...



Wow, 4711 Höhenmeter! Und das mit dem Lkw! Wir sind am höchsten Punkt der Rallye angekommen:

Von Argentinien ging´s nach Chile. Hier der Grenzübergang:


Gleich nach der Grenze kamen wir zu einem wundervollen See. Er ist bekannt für seine grüne Farbe. Aber so grün wie ich war er nun auch wieder nicht. Im Hintergrund sieht man einen der höchsten Vulkane der Erde:


 Marcus und ich - Freunde für immer!

Und schon mussten wir wieder weiter. Runter von den Anden ging es in die Ebene. Die langen geraden Strecken in Chile sind Teil der Panamerica:

Im Norden Chiles kamen wir zum Mano del Desierto, einer 11 Meter hohen Eisen- und Zementskulptur in der Atacamawüste:

Dort trafen wir auch einen Polizisten, dessen Motorrad nicht mehr ansprang. Aber da wir uns bei so etwas zu helfen wissen, haben Marcus und ich den armen Kerl angeschoben:


Hey, den kenn ich doch! Das ist doch Luc Alphand, der ehemalige französische Skirennläufer, der uns da im Camp besucht. Er ging nach seiner Ski-Karriere in den Motorsport und gewann 2006 sogar die Rallye Dakar.


Immer wieder gerade Straßen...

Dass es so viel Wüste in Chile gibt, war mir bislang noch nicht bewusst...

Und dann waren wir in Peru. Nach der letzten Etappe von Pisco nach Lima kamen wir am 15.01.12 endlich in der peruanischen Hauptstadt an. Nach 10.000 km in zwei Wochen war ich ganz schön k.o. aber wir mussten ja so schnell wie möglich zur Siegesfeier, denn neben einem super zweiten Platz für Marc Coma wurde unser Fahrer Cyril Despres Sieger der diesjährigen Rallye Dakar. Gewonnen hat er übrigens eine Trophäe und nicht mich...

Wir waren alle richtig stolz auf unsere Leistung:


Das KTM-Team gewann zum elften Mal die Rallye Dakar:

Das musste einfach gefeiert werden...

Irgendwie habe ich mich ganz schön gehen lassen:


Endlich mal wieder in einem Hotel schlafen:

Noch ein letzter Blick auf Lima bevor es wieder heim ging:


Insgesamt war das wieder mal ein wahnsinnig aufregender Trip.
Rallye Dakar 2012 - Ich war dabei !!!


Samstag, 3. Dezember 2011

Boston und New York

Amerika lässt mich einfach nicht los! Ich war nämlich vom 03. bis 10.12.2011 in Boston und habe auch einen Ausflug nach New York gemacht.

Hier zeige ich Euch mal ein paar Eindrücke von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Zunächst flogen wir nach Boston und bezogen ein wunderschönes Hotel. Der Blick von meinem Hotelzimmer auf die beeindruckende Innenstadt war phantastisch:

Der Port of Boston ist der größe Hafen des Bundesstaates Massachusetts und der älteste in der westlichen Hemisphäre sowie einer der wichtigsten an der Ostküste der Vereinigten Staaten:

Eigentlich wollte ich ja segeln gehen aber die Schiffchen waren alle eingemottet:

Und hier bin ich an der Marina von Boston. Im Hintergrund seht Ihr mein Hotel, das Marriott:


Abends ruhte ich mich immer in meinem King Size Bett (mit vier Kissen!!!) aus:

Da ich zur Weihnachtszeit in Boston war, musste ich natürlich unbedingt zu dem Bäumchen in der City:

Und dann sind wir 4,5 Stunden mit dem Auto über Rhode Islands nach Queens in New York gefahren.

In New York wollte ich unbedingt wieder nach Manhattan. Und wie kommt man da wohl am besten hin als mit der Metro?

Mein erster Anlaufpunkt war der Times Square. Such mich - wo bin ich?


Beim Rockefeller Center wollte ich eigentlich vor dem Bäumchen Eislaufen aber der Schlittschuhverleih hatte meine Größe nicht...

Die aus vielen Filmen bekannte Uhr des New Yorker Bahnhofs "Grand Central" ist nun um einen prominenten Besucher reicher:

Nachdem es dann einen ganzen Tag geregnet hat und ich eigentlich "nur" im "Macys", dem größten Kaufhaus der Welt rumhing, fuhren wir dann tags darauf wieder nach Boston. Zunächst durch Manhattan...

...dann an der Brooklyn Bridge vorbei...

...raus aus New York (im Hintergrund seht Ihr Brooklyn)...

...und dann wieder nach Boston.

In Boston darf natürlich ein Besuch des Bunker Hill Monuments, dem 67 Meter hohen Granit-Obelisken mit seinen 294 Stufen, nicht fehlen. Dort ist auch ein Denkmal des Joseph Warren zu besichtigen. Was? Den kennt Ihr nicht? Das war der erste amerikanische Offizier, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg starb!

Beeindruckend dieses Bunker Hill Monument. Kleiner Tipp: das Denkmal ist nicht grün!

Fazit: Die USA ist immer eine Reise wert. Boston war phantastisch und meine Reisebegleiter waren total nett zu mir. Und egal wann man die Gelegenheit hat, New York zu besuchen, sollte man dies auf jeden Fall machen.

See you!  

Freitag, 9. September 2011

Westküste der USA

Ich war ja vom 09. bis 19.09.11 in den USA. Und nachdem ich mich bereits ein bisschen an der Ostküste getummelt habe, ging´s dieses Mal an die Westküste. Leute, ich sage Euch, das ist eine Landschaft, die ist wirklich unglaublich.

Zunächst ging´s nach San Francisco. Auch das ist eine bezaubernde Stadt. Verwundert hat es mich schon ein bisschen, dass Frisco - wie wir Frösche sagen - noch nicht mal eine Million Einwohner hat. Für mich als weltreisenden Metropolenbesucher war das aber kein Problem - ich habe mich dann an die wenigen Leute schon gewöhnt...


Natürlich war ich auch an der Golden Gate Bridge. Die 2,8 km lange und 25 m breite Brücke, die 1937 fertiggestellt wurde, ist fast so berühmt wie ich. Wie man sieht hätte es mich aber fast umgehauen, als ich erfahren habe, dass die beiden Pylone der Brücke jeweils 227 m hoch sind:

Da ich mit meinem Reisepartner auf einer Studienreise in Sachen Bäume und Wälder unterwegs war, war es nur logisch, dass wir am nächsten Tag zum Muir Woods National Monument gefahren sind. Dieses National Monument schützt die letzten in der Region San Francisco verbliebenen Baumriesen des Küstenmammutbaums (Sequoia sempervirens), der höchsten Baumart der Erde:

Muir Woods ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Bewohner des Großraums San Francisco - und ist ideal für Frösche zum Ausspannen:

Als nächstes ging´s nach Mendocino. Und auch da habe ich wieder mal ein bisschen was dazugelernt (ich habe schon gedacht, dass das gar nicht mehr geht...): Mendocino ist keine Stadt, sondern ein 824 Einwohner umfassendes Siedlungsgebiet!

Mendocino, Mendocino, ich fahre jeden Tag nach Mendocino...
Wer sagt, dass ich aussehe wie Michael Holm, der lügt!

Bei Mendocino befindet sich auch der Humboldt Redwood State Park. Dort gibt es herrliche Küstenmammutbäume. Da haben wir dann ein bisschen verstecken gespielt (Paul, piep einmal...):

Nach einem anstrengenden Tag habe ich dann ein wohlverdientes Bad genommen: 

Unser nächstes Reiseziel war Schulman Grove im Inyo Nationalforest. Dieser Teil der Erde heiß so komisch, weil er von Dr. Edmund P. Schulman, einem Wissenschaftler aus Arizona, entdeckt wurde. Schulman Grove ist bekannt für das unglaubliche Alter der dortigen Bäume (teilweise mehr als 4000 Jahre!):


Bekannt für Schulman Grove sind aber auch die weißen Berge:


300 Kilometer östlich von San Francisco lag unser letztes Reiseziel: der Yosemite Nationalpark.

Der Yosemite ist für vieles bekannt, aber vor allem für die Riesenmammutbäume. Mann, sind die Dinger groß. Und dabei dachte ich immer, dass ich der Größte bin...

Ich habe die Landschaft und den Ausblick im Yosemite Nationalpark wirklich sehr genossen. Aber dennoch finde ich das Bild ein wenig unpassend (wehe, es sagt einer, dass ich abnehmen soll!). 

Kalifornien war wirklich toll. Und die Reise war vor allem auch deshalb interessant, weil ich diese Ecke der USA von einer anderen Seite kennengelernt habe (und mich nicht immer mit den jungen Froschdamen rumquälen musste...). Und die Bäume waren Hammer!