Ein Frosch bereist die Welt...

Seit meinem Geburtsjahr 2009 bin ich ganz schön herumgekommen. Wenn Ihr meine Bilder anseht, dann könnt Ihr Euch davon sicherlich überzeugen.

Und wenn Ihr meint, dass ich in die Jahre gekommen bin, dann täuscht Ihr Euch gewaltig. Ich bin immer noch äußerst reiselustig!

Nehmt mich mit!

Wenn Ihr Eure Urlaubsplanung macht, dann denkt bitte an mich. Und wenn Ihr mich mitnehmen wollt, dann schreibt mir doch einfach eine Email an

pauls.weltreisen@googlemail.com

Freitag, 16. April 2010

Madrid

Oje oje oje anstatt Ole Ole Ole!

Ich wollte unbedingt mal nach Madrid und jetzt das! Ich habe mich so darauf gefreut und dann kommt dieser Eyjafjallajökull und bricht einfach aus. Ist schon komisch: dieser isländische Vulkan macht einfach eine große Aschewolke und keiner kann mehr fliegen. Auch ich nicht!

Zunächst stand ich am 16.04.2010 noch auf dem Münchner Flughafen und hatte noch ein wenig Hoffnung, dass mein Flug doch noch geht ...

Aber dann haben sie den Flughafen geschlossen und ich muss daheim bleiben! Oje oje oje !

Mittwoch, 31. März 2010

Hamburg

Städtereisen sind was schönes! Und Deutschland ist ja schließlich auch nicht ohne. Deshalb habe ich natürlich gerne die Reiseeinladung nach Hamburg vom 29. bis 31.03.2010 angenommen.

Die haben da echt viel Wasser in dieser Stadt. Zunächst habe ich mir gleich mal die Außenalster angeschaut:

Wisst Ihr, was für ein Gebäude auf dem Rathausmarkt steht? Richtig, das Rathaus. Das ist wirklich ein sehr schönes Gebäude, aber ich bin ja auch nicht ohne...

Das Wahrzeichen Hamburgs ist der "Alte Michel", die St. Michaeliskirche in der Neustadt:

Hier seht Ihr mich im berühmten Hamburger Hafen. Und dahinter ist schon die Elbphilharmonie zu erkennen.

Die Elbphilharmonie soll ein neues Wahrzeichen für Hamburg werden. Na bei den gewaltigen Kosten für das Ding sollte das auch ein Ziel sein, oder? 

 Danach haben wir uns die Speicherstadt angeschaut:

Aber viel schöner ist es, wenn man eine Hafenrundfahrt macht. Da sieht man die Speicherstadt nämlich auch.

Diese Rundfahrt war wirklich beeindruckend. Mann, ist das ein großer Hafen!

Und da gibt´s auch riesige Containerschiffe:

Unter der Elbe befindet sich der berühmt Elbtunnel. Hier bin ich am Eingang des Tunnels. Der Pförtner, der dort saß, wollte sich leider nicht mit mir fotografieren lassen. Ich glaube, der hatte Angst vor mir. Dabei bin ich doch so ein niedlicher Frosch!

Auch den Hamburger Hauptbahnhof fand ich sehr schön. Mit mir wirkt er aber gleich noch ein bisschen süßer, oder?

Natürlich war ich auch in St. Pauli und auf der Reeperbahn. Davon zeige ich Euch aber keine Bilder, das könnte schlecht für mein Image sein...

Hamburg war auf jeden Fall eine Reise wert und da mag ich unbedingt wieder mal hin. Deutschland kann so schön sein.

Montag, 15. März 2010

Thailand


Wie Ihr wisst, war ich kürzlich vom 05. bis 25.03.10 in Thailand. Hier nun die Bilder von diesem schönen Urlaub:

Nach 10 Stunden Flug bin ich endlich in Bangkok angekommen. Ich wohnte im Hotel Ramada direkt am Fluss Chao Phraya und war völlig fertig. 

Am nächsten Tag sah die Sache ganz anders aus... frisch und ausgeschlafen. Dann habe ich mir erst mal die Skyline von Bangkok angeschaut.


Auf dem Markt in Bangkok traf ich ein paar hübsche Thai-Frosch-Damen. Sie waren – wie ALLES in Bangkok - käuflich.

Apropos Markt: ich war auch auf dem Floating Market, einem Fressmarkt auf dem Chao Phraya.

Im Rucksack trug man mich durch die überfüllte aber imposante 11-Mio.-Metropole Bangkok, 35 Grad, die Luft stickig und versmogt. Bäh !!!

Warten auf den Skytrain, mit dem wir über kilometerlangen Staus in Bangkok hinwegrauschten... Auf dem Weg zum Nachtmarkt in Patpong... dem „Sündenpfuhl“ Bangkoks.
 

Angekommen im Sündenpfuhl und völlig fertig vom Nachtmarktshoppen genehmigte ich mir erstmal einige Chang und Zigaretten... ich musste ja schließlich irgendwie vergessen machen, was ich in den zahlreichen Bars alles gesehen habe... Sodom und Gomorrha !!!

Irgendwann besetzte ich das Chang-Fass dieser Kneipe... lecker!

Am nächsten Abend besuchte ich noch einen anderen Nachtmarkt und nach einem leckeren und opulenten thailändischen Mal machte ich endgültig die Grätsche... Diese Stadt ist der Wahnsinn!!!

Fast hätte ich´s vergessen: natürlich haben wir auch Tempel angeschaut. Hier der Wat Arun:

Und hier der Wat Po:

Nach 3 Tagen musste ich noch mal in den Koffer... wir flogen von Bangkok nach Koh Samui. Ich wurde im wunderschönen Renaissance Resort & Spa einquartiert und machte es mir dort für die restlichen 2 ½ Wochen so richtig bequem. Hier seht ihr mich mit 100 Bath, der thailändischen Währung. Habe ich ab und zu mal der Putzfrau gegeben. Sie hat mir dafür Elefantendamen ins Bett gesetzt.


Ich hab’s auch mit Sport versucht. Die Hantel hätte mich fast zerquetscht.

  
Der Ausblick von meinem Balkon aus - Wahnsinn! Palmen, Meer, Schönheit pur. Es ist übrigens die Bucht von Laem Nan Beach in der Nähe von Lamai. Bei so einer Sicht blende ich mich gerne mal aus.

Luxus pur.... das ist mein Jacuzzi ...

Erholung auf ganzer Linie... auf meiner Liege habe ich mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen... allerdings erst ab 15.30 Uhr - vorher war die Sonne viel zu aggressiv.

Sooooo genial !

Wir machten einen Ausflug mit dem Schnellboot zur Schwester-Insel Koh Phangan. Auf Koh Phangan ist alles noch etwas ursprünglicher. Es ist nach wie vor eine Backpackerinsel... Und hier finden die berühmt berüchtigten Fullmoonparties statt... 20.000 tanzende Partywütige, Drogensüchtige, etc....

Der Strand von Koh Phangan - wunderschön! Und das Partyvolk war mittags noch nicht aus dem Rausch aufgewacht, so dass man es hier richtig genießen konnte.



Zurück in meinem Hotel in Koh Samui habe ich beim Frühstück eine Frosch-Dame kennengelernt. Sie hatte zwei Japaner dabei. Und ich habe die Frosch-Dame gefragt... gleiches Konzept... fährt überall mit in den Urlaub und wird ständig fotografiert... Ich finde mich irgendwie schöner...

Wir haben uns Big Buddha in Bophut in Koh Samui angeschaut... Wahnsinn... der ist riesig!!! Und ich durfte mich auch nicht zu ihm setzen oder so... das ist in Thailand nicht angesagt... das wäre Gotteslästerung.


Eine schreckliche Kreatur hat mich hochgehoben und 7 m über dem Boden zappeln lassen... ich habe ihr den kleinen Finger abgebissen...

Zur Belohnung gab’s lecker thailändisches Essen... Chicken Cashewnut auf dem Foodmarket in Chaweng, dem größten und bekanntesten Küstenörtchen Koh Samuis.


Natürlich habe ich auf Samui auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut. Hier seht Ihr den Koh Magic Garden, einen Steingarten, den ein Thailänder angelegt hat:


Und das ist der „der mumifizierte Mönch“:

Nein, nicht die mit dem T-Shirt! Der mit der Sonnenbrille!


Zurück am Hotelpool ...


Leute, ich sag´s Euch, Thailand war echt klasse. Da möchte ich gerne wieder mal hin. Mit meinen Urlaubsfreunden hat es auch total Spass gemacht. Hoffentlich nehmen die mich wieder mal mit ...


Sonntag, 14. Februar 2010

Guatemala

Juhu! Hier ist mein Urlaubsbericht aus Guatemala (da war ich vom 16.02. bis 05.03.10):

Mein ersten Tage in Guatemala verbrachte ich in Antigua. Die von den spanischen Kolonialherren erbaute Stadt liegt umgeben von Vulkanen, die alle aktiv sind, im dicht besiedelten Hochland Guatemalas, dem „Altiplano“. Hinter mir seht ihr den berühmtesten Vulkan Antiguas, den Volcano Agua. Lange war Antigua die Hauptstadt von Guatemala und bis 1773 auch das geistige und kulturelle Zentrum des Landes (1773 wurde die gesamte Stadt bei einem Vulkanausbruch zerstört.). Das Weltkulturerbe Antigua begeistert vor allem durch seine farbenfrohen Kolonialbauten und die immer wieder zu entdeckenden Ruinen alter Kirchen und Klöster.

Im Ausland ist Antigua vor allem wegen seiner vielen Spanischschulen bekannt, die jährlich über tausend ausländische Studenten anziehen. Praktisch, denn das ist der Grund für viele wunderschöne Kneipen, welche die verschiedensten Länder der Welt in der Stadt vertreten.

Hier seht ihr mich vor der schönsten Kirche Antiguas, der „La Merced“:


Überall in Antigua werden die christlichen Mönche verehrt, die in den vielen Klöstern der Stadt lebten und Bildung sowie medizinisches Wissen zu den Guatemalteken brachten. Der wichtigste unter ihnen war Padre Hermano Pedro: 

Von Antigua aus fuhren wir am Markttag ins Hochland nach Chichicastenango, dem Marktzentrum der „Indigenas“ oder auch „Mayas“ genannt. Jeden Mittwoch und Sonntag strömen tausende Angehörige der unterschiedlichen Mayastämme aus ihren Dörfern nach „Chichi“, um ihre Waren anzubieten. Das bunte Treiben bietet etwas für jeden Geschmack: Töpfereien, bunte Stoffe, Lederwaren, Schmuck und Lebensmittel. Beinahe wäre ich, weil weit und breit keine Froschdame in Sicht war, bei den hübschen Maya-Damen geblieben (hi hi!).




Nach dem anstrengenden Marktbesuch erholten wir uns kurz in einem alten Kolonialanwesen, das außer uns auch noch von den überall zu findenden Aras belagert wurde. Ganz geheuer waren mir die bunten Vögel nicht....


In der Abenddämmerung bestiegen wir den „Hausvulkan“ der Hauptstadt von Guatemala, den Volcano Pacaya. Er ist der aktivste von insgesamt 37 guatemaltekischen Vulkanen und berühmt für seine ständige Lavaabsonderung. Sein häufiges Feuerspeien ist auch von der Hauptstadt aus zu sehen.
  
Nach drei Stunden Aufstieg endlich angekommen, war es am Pacaya alles andere als kühl. Die Lava wirkte wie eine Sauna und man konnte es sich richtig gemütlich machen.



Luis, unser Guide, achtete immer gut darauf, dass ich mich nicht zu nah an die Lava legte.

Auf den nächsten Bildern seht ihr mich in der größten Mayastätte, die je gebaut wurde: Tikal. Erste Ansiedlungen in Tikal sind seit 600 v. Chr. bekannt. Ab dem Jahr 250 n. Chr. Entwickelte sich Tikal zum wichtigsten Handelszentrum der Mayas, in der 250.000 Menschen lebten. Heute können etwa zwanzig Prozent der Bauten besichtigt werden, die anderen 80 Prozent sind immer noch unter dem weitläufigen Dschungel begraben, der von Papageien, Affen, Nasenbären und bunten Pflanzen bevölkert ist.
(Ach ja: vor ca. 2 Monaten enteckten Forscher noch tiefer im Dschungel „El Mirador“, den höchsten Maya-Tempel (ca. 70 Meter) der je gebaut wurde. Momentan sieht er eher noch wie ein Dschungelberg aus. Erste Analysen haben ergeben, dass Tikal sich noch weiter ausgedehnt haben muss, als bisher bekannt. Die wirkliche Größe könnte vergleichbar mit Downtown Los Angeles sein. Jetzt überlegen die Forscher, wie man den Dschungel von „El Mirador“ abbekommen soll.)



 

Hier bin ich vor dem „Großen Jaguar“, dem religiösen Zentrum der Stadt:


Nach unserer Zeit in Antigua, fuhren wir tiefer ins Hochland, wo umringt von Vulkanen der „Lake Atitlan“ liegt. Rund um den See hat sich eine große Künstlergemeinde angesiedelt. Die Dörfer der Indigenas am See sind nur mit Booten zu erreichen. Die meisten Vulkane am Lake Atitlan sind deutlich über 3000 Meter hoch. Die Gegend am See zählt zu den am häufigsten von Erdbeben heimgesuchten Bereichen Guatemalas. Auch ich war zweimal Zeuge von einem kleinen Beben... Am liebsten hätte ich mich im See verkrochen.




Nach all den Besichtigungen entspannte ich mich noch einige Tage in Honduras auf der Insel Roatan. Die Insel ist eher mit den Bahamas oder mit Jamaika zu vergleichen, als mit dem Leben der Zentralamerikaner auf dem Festland. Überall kann man sich unter die Palmen legen und die Reggae-Klänge der Rastas hören, während man auf das kristallklare Wasser der Karibik blickt.