Ein Frosch bereist die Welt...

Seit meinem Geburtsjahr 2009 bin ich ganz schön herumgekommen. Wenn Ihr meine Bilder anseht, dann könnt Ihr Euch davon sicherlich überzeugen.

Und wenn Ihr meint, dass ich in die Jahre gekommen bin, dann täuscht Ihr Euch gewaltig. Ich bin immer noch äußerst reiselustig!

Nehmt mich mit!

Wenn Ihr Eure Urlaubsplanung macht, dann denkt bitte an mich. Und wenn Ihr mich mitnehmen wollt, dann schreibt mir doch einfach eine Email an

pauls.weltreisen@googlemail.com

Sonntag, 14. Februar 2010

Guatemala

Juhu! Hier ist mein Urlaubsbericht aus Guatemala (da war ich vom 16.02. bis 05.03.10):

Mein ersten Tage in Guatemala verbrachte ich in Antigua. Die von den spanischen Kolonialherren erbaute Stadt liegt umgeben von Vulkanen, die alle aktiv sind, im dicht besiedelten Hochland Guatemalas, dem „Altiplano“. Hinter mir seht ihr den berühmtesten Vulkan Antiguas, den Volcano Agua. Lange war Antigua die Hauptstadt von Guatemala und bis 1773 auch das geistige und kulturelle Zentrum des Landes (1773 wurde die gesamte Stadt bei einem Vulkanausbruch zerstört.). Das Weltkulturerbe Antigua begeistert vor allem durch seine farbenfrohen Kolonialbauten und die immer wieder zu entdeckenden Ruinen alter Kirchen und Klöster.

Im Ausland ist Antigua vor allem wegen seiner vielen Spanischschulen bekannt, die jährlich über tausend ausländische Studenten anziehen. Praktisch, denn das ist der Grund für viele wunderschöne Kneipen, welche die verschiedensten Länder der Welt in der Stadt vertreten.

Hier seht ihr mich vor der schönsten Kirche Antiguas, der „La Merced“:


Überall in Antigua werden die christlichen Mönche verehrt, die in den vielen Klöstern der Stadt lebten und Bildung sowie medizinisches Wissen zu den Guatemalteken brachten. Der wichtigste unter ihnen war Padre Hermano Pedro: 

Von Antigua aus fuhren wir am Markttag ins Hochland nach Chichicastenango, dem Marktzentrum der „Indigenas“ oder auch „Mayas“ genannt. Jeden Mittwoch und Sonntag strömen tausende Angehörige der unterschiedlichen Mayastämme aus ihren Dörfern nach „Chichi“, um ihre Waren anzubieten. Das bunte Treiben bietet etwas für jeden Geschmack: Töpfereien, bunte Stoffe, Lederwaren, Schmuck und Lebensmittel. Beinahe wäre ich, weil weit und breit keine Froschdame in Sicht war, bei den hübschen Maya-Damen geblieben (hi hi!).




Nach dem anstrengenden Marktbesuch erholten wir uns kurz in einem alten Kolonialanwesen, das außer uns auch noch von den überall zu findenden Aras belagert wurde. Ganz geheuer waren mir die bunten Vögel nicht....


In der Abenddämmerung bestiegen wir den „Hausvulkan“ der Hauptstadt von Guatemala, den Volcano Pacaya. Er ist der aktivste von insgesamt 37 guatemaltekischen Vulkanen und berühmt für seine ständige Lavaabsonderung. Sein häufiges Feuerspeien ist auch von der Hauptstadt aus zu sehen.
  
Nach drei Stunden Aufstieg endlich angekommen, war es am Pacaya alles andere als kühl. Die Lava wirkte wie eine Sauna und man konnte es sich richtig gemütlich machen.



Luis, unser Guide, achtete immer gut darauf, dass ich mich nicht zu nah an die Lava legte.

Auf den nächsten Bildern seht ihr mich in der größten Mayastätte, die je gebaut wurde: Tikal. Erste Ansiedlungen in Tikal sind seit 600 v. Chr. bekannt. Ab dem Jahr 250 n. Chr. Entwickelte sich Tikal zum wichtigsten Handelszentrum der Mayas, in der 250.000 Menschen lebten. Heute können etwa zwanzig Prozent der Bauten besichtigt werden, die anderen 80 Prozent sind immer noch unter dem weitläufigen Dschungel begraben, der von Papageien, Affen, Nasenbären und bunten Pflanzen bevölkert ist.
(Ach ja: vor ca. 2 Monaten enteckten Forscher noch tiefer im Dschungel „El Mirador“, den höchsten Maya-Tempel (ca. 70 Meter) der je gebaut wurde. Momentan sieht er eher noch wie ein Dschungelberg aus. Erste Analysen haben ergeben, dass Tikal sich noch weiter ausgedehnt haben muss, als bisher bekannt. Die wirkliche Größe könnte vergleichbar mit Downtown Los Angeles sein. Jetzt überlegen die Forscher, wie man den Dschungel von „El Mirador“ abbekommen soll.)



 

Hier bin ich vor dem „Großen Jaguar“, dem religiösen Zentrum der Stadt:


Nach unserer Zeit in Antigua, fuhren wir tiefer ins Hochland, wo umringt von Vulkanen der „Lake Atitlan“ liegt. Rund um den See hat sich eine große Künstlergemeinde angesiedelt. Die Dörfer der Indigenas am See sind nur mit Booten zu erreichen. Die meisten Vulkane am Lake Atitlan sind deutlich über 3000 Meter hoch. Die Gegend am See zählt zu den am häufigsten von Erdbeben heimgesuchten Bereichen Guatemalas. Auch ich war zweimal Zeuge von einem kleinen Beben... Am liebsten hätte ich mich im See verkrochen.




Nach all den Besichtigungen entspannte ich mich noch einige Tage in Honduras auf der Insel Roatan. Die Insel ist eher mit den Bahamas oder mit Jamaika zu vergleichen, als mit dem Leben der Zentralamerikaner auf dem Festland. Überall kann man sich unter die Palmen legen und die Reggae-Klänge der Rastas hören, während man auf das kristallklare Wasser der Karibik blickt.





Mittwoch, 13. Januar 2010

Mexiko

Hallo Freunde,
ich muss Euch was erzählen: Ich durfte mit Ralf & Ela nach Mexico fliegen! Toll!

Blöd war, dass man da erst mal zwölf Stunden fliegen muss - langweilig.

Als wir dann endlich dort waren, durfte ich gleich in den
 
Mann, da war’ s toll! So viele Kinder und ich konnte den ganzen Tag spielen.
Einmal haben wir verstecken gespielt. Schaut Euch mal mein gutes Versteck an:

Abends durfte ich mich dann ausruhen, denn das Zimmermädchen hat immer so tolle Sachen gebastelt.

Aber dann ging der Stress auch schon los. Die Ela wollte shoppen (das ist irgendeine Frauenkrankheit hat mir der Ralf erklärt). Aber da in Cancun war’s eigentlich ganz schön.

Ich habe einen Sombrero bekommen:

Und da gibt’s Geschäfte nur mit Fröschen:

Dann habe ich mich auf ein
gehockt. Hähä.
Nun hat mir der Ralf gezeigt, wo Bananen herkommen. Ich dachte immer die kommen aus dem Supermarkt aber:
Die wachsen auf dem Baum und zwar nach oben. Komisch.

Nach ein paar Tagen am Strand ging der Stress erst richtig los.

Weltkulturerbe anschauen, hat der Ralf gesagt. Also haben wir uns ein Auto geliehen und sind nach Tulum und Coba gefahren. Das sind Überbleibsel aus der Maya-Kultur.
128 Stufen ist die Ela mit mir hoch! Gut, dass ich nicht latschen musste.

Die Aussicht war supi !




Puahhh! Dann kam der Leguan und wollte mit mir spielen. Da bin ich lieber wieder ganz schnell in die Hosentasche von Ralf gesprungen.

Naja, einerseits ganz schön so ein Weltkulturdingsbums, aber andererseits nur alte Steine.

Jetzt gab´s noch ein paar schöne Tage im Hotel:


So nun ist es aber gut.
Es war superschön und ich hoffe, dass ich mal wieder mit den beiden mitfahren darf.

Bussi,
Euer Paul.


Samstag, 2. Januar 2010

Saalbach

Hallo zusammen! Boah, jetzt bin ich noch nicht mal zwei Monate alt, aber ich kann schon auf ganz schön was zurück blicken. War schon auch ziemlich stressig die letzten Monate... . Also habe ich mir gedacht, ich gehe einfach mal mit meinem Papa vom 30.12.2009 bis 02.01.2010 in den Skiurlaub nach Saalbach. War echt Klasse! Zum einen war ich noch nie mit meinem Papa im Urlaub, zum zweiten war ich noch nie beim Skifahren und außerdem habe ich bis jetzt noch nicht gewusst, was Silvester ist.

In diesem Sinne: Ein gutes neues Jahr!

Hier also die Bilder meines ersten Skiurlaubs (ich habe aufgrund der Witterung diesmal einen Schal an, bitte nicht wundern):

Zunächst sind wir also mal einfach nur mit dem Skilift losgefahren...



Noch einen kleinen Blick zurück auf die schöne Simbacher Hütte, in der ich Unterschlupf bekam:

Insgesamt ein wirklich geiles (diesen Ausdruck bitte nicht ins Protokoll aufnehmen) Skigebiet.

Nach einem ersten langen Skivormittag erst einmal ein wenig Ruhe auf der Hütte:
 
 

Und weil Leogang so nah ist sind wir natürlich auch mal dorthin gefahren:
 

Huhu !

Abends konnte ich dann auch ein wenig Rutschen - eine kleine Abwechslung zum Skifahren:

Irgendwann muss man sich dann auch ein wenig zurück ziehen. Hier habe ich ein kleines Päuschen auf dem Holzvorrat der Simbacher Hütte gemacht:


Zunächst freute ich mich noch sichtlich auf die Talabfahrt nach Saalbach...
 

was man aber auf dem nächsten Bild nicht erkennen kann ist, dass mir schon ein bisschen mulmig war, denn da ging´s ganz schön runter für (k)einen Winter-Frosch.


Gott sein Dank kam ich wieder heil an und durfte mich ein wenig ausruhen, ehe mir mein Papa ein Weißbier und einen Germköndel (mit Vanillesoße!) spendierte.
 

Leider ist das Ganze nun schon wieder vorbei, aber ich habe abermals ein schönes Erlebnis gehabt. Die Simbacher Hütte ist einfach der Hammer, insbesondere für einen Frosch.

Ich würde mich freuen, wenn ich mit meinem Papa dorthin bald wieder mal zurück kommen darf.



Viele Grüße, Euer Paul




Samstag, 12. Dezember 2009

London



Hallo, zusammen!

Kurz vor Weihnachten war ich noch schnell in London.
Ja, vom 12. bis 16.12.2009 konnte ich die Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreiches entdecken.
How, was für eine Stadt!


Ein wahnsinnig beeindruckendes Bauwerk ist die Tower Bridge. Voll coole Brücke!




Gleich daneben ist auch der Tower of London, der auf den nächsten Fotos zu sehen ist.








Im Westminster Abbey wurden die meisten Monarchen des Landes gekrönt. Ich bin der Meinung, dass mir eigentlich nur noch die Krone fehlt ...






Was wäre ein London-Besuch ohne mal beim Buckingham Palace vorbeizuschauen?




Die berühmte Wachablösung der berittenen Garde findet in der Horse Guards Parade statt. Diesmal waren aber nicht nur Pferde da, sondern auch ein Frosch!




Weltberühmt sind auch der Big Ben und der Victoria Tower, die beiden Türme bei den Houses of Parliament. Davor sieht man auch die Themse. Und davor sieht man mich!




Natürlich war ich auch im Madame Tussaud´s, dem weltberühmten Wachsfigurenkabinett. Da traf ich dann viele alte Bekannte.






Die beste Aussicht in London hat man vom London Eye!










Mann, bin ich viel durch die Stadt gelaufen. Am Ende des Tages habe ich mir dann im Pub ein Bierchen gegönnt.



Mir hat´s in London riesig gefallen! Nicht nur wegen der Stadt, sondern auch wegen der Leute, die mich mitgenommen haben. Wäre schön, wenn ihr mich mal wieder mitnehmt.